Trauer um Kameraden aus Schleswig-Holstein

09.02.2018 | LFV Schleswig-Holstein | Autor: Oliver Thelen

Bei einem Feuerwehreinsatz am Morgen in Buchholzer Moor (Schleswig-Holstein) ist ein 55-Jähriger Feuerwehrmann gestorben. Der Kamerad war aus bislang unbekannten Gründen an der Einsatzstelle kollabiert. Eine Reanimation verlief erfolglos. Bereits am Mittwochabend musste zudem ein Mitglied der Jugendfeuerwehr Neumünster-Mitte rettungsdienstlich und notärztlich behandelt werden. Der 13-Jährige verstarb später im Krankenhaus.

Bei einem Brandeinsatz in der Gemeinde Buchholz (Dithmarschen) kam es am Donnerstagmorgen zu einem Todesfall. Ein 55-jähriger Angehöriger der Einsatzabteilung brach aus bisher unbekannten Gründen zusammen. Eine sofort eingeleitete Reanimation blieb leider erfolglos. Die Kräfte der Buchholzer Wehr wurden aus dem Einsatz abgezogen und durch Kräfte der Nachbarwehren Quickborn-Brickeln, Burg, Eddelak und Kuden ersetzt.

Eine 13-jährige Angehörige der Jugendfeuerwehr Neumünster-Mitte musste am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr rettungsdienstlich und notärztlich behandelt werden und verstarb später im Friedrich-Ebert-Krankenhaus. Alle Rettungsmaßnahmen blieben leider ohne Erfolg. Der Vorfall stand nicht im Zusammenhang mit dem Übungsdienst.

Landes-Jugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne zeigt sich tief betroffen: „Unser Mitgefühl gilt in erster Linie der Familie. Aber auch den Angehörigen der Jugendfeuerwehr gelten unsere derzeitigen Gedanken. Wir wünschen Ihnen die Kraft, über diesen Verlust hinwegzukommen und bieten jede Unterstützung hierzu an.“

Ilona Dudek, stellv. Landesverbandsvorsitzende, spricht den Angehörigen und allen an beiden Fällen Beteiligten ihre Anteilnahme aus. „Worte können in diesen Situationen nicht trösten, aber sie zeigen, dass die Hinterbliebenen in ihrem Schmerz nicht alleine sind.“

In beiden Fällen kümmern sich Fachkräfte der Einsatznachsorge um die Beteiligten.

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