Erster Teil der Grundausbildung beendet
12.04.2014 | Feuerwehr Gangelt | Autor: Oliver Thelen
Um am aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr teilnehmen zu können, muss jedes Feuerwehrmitglied Grundlehrgänge besuchen, um das nötige Fachwissen für den Feuerwehrdienst zu erwerben. Ein wichtiger Bestandteil der Grundausbildung bei der Freiwilligen Feuerwehr sind die lebensrettenden Sofortmaßnahmen im Rahmen eines Grundkurses in Erster Hilfe. Da der bisherige Ausbilder berufsbedingt leider nicht mehr zur Verfügung stand, sprang kurzerhand das Ausbilderteam der Gangelter Einrichtungen Maria Hilf ein. Ausbilder Dieter Hirn brachte den jungen Feuerwehrmännern in zwölf Zeitstunden die notwendigen Grundlagen bei, um im Ernstfall schnell und zielgerichtet zu helfen. Neben der Herz-Lungen-Wiederbelebung und der Verbandlehre wurde unter anderem auch die Handhabung eines Automatisierten Externen Defibrillators (AED) vermittelt.
Darüber hinaus standen unter anderem Rechtsgrundlagen, Knoten und Stiche, die Handhabung von Leitern, Unfallverhütungsvorschriften und die technische Beladung von Feuerwehrfahrzeugen auf dem Lehrplan. In der praktischen Prüfung musste das bislang erworbene Wissen umgesetzt werden und Wasser zur Brandbekämpfung aus einem See in Hohenbusch gefördert werden.
Als nächstes steht nun ab Anfang Mai der zweite Teil der Grundausbildung, ebenfalls im Feuerwehrgerätehaus Gangelt-Stahe, an. Lehrgangsleiter Brandinspektor Rainer Titz freute sich, dass die folgenden Anwärter den ersten Teil der Grundausbildung (Modul 1+2) erfolgreich bestanden:
Nicolaes Baeten (Löschgruppe Stahe-Niederbusch), Robert Gossen (Langbroich-Harzelt), Philipp Laumen (Breberen), Christian Meiritz (Gangelt), Philipp Mertens (Langbroich-Harzelt), Markus Nelißen (Breberen), Robin Rulands (Breberen), Niklas Velraeds (Hastenrath), Florian van der Zander (Breberen).
Ausrichter des Lehrgangs ist die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Gangelt. Diese besteht aus acht Löschgruppen in denen 177 aktive Feuerwehrangehörige auf 19 Einsatzfahrzeuge zurückgreifen können. Hinzu kommen 30 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und 44 Mitglieder der Ehrenabteilung.
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